Die Diebe von Karthago

Text: Apollo
Zeichnung: Hervé Tanquerelle

Veröffentlicht: May. 2015
Buch: 112 Seiten , vierfarbig
ISBN: 978-3-945034-23-1
preis

24,95 €

Das Zeitalter des Alpenüberquerers und Feldherren Hannibal ist lange vorbei, der mächtige Stadtstaat Karthago steuert auf seinen Untergang zu. Der Dritte Punische Krieg tobt, die römischen Legionen unter Konsul Scipio stehen seit drei Jahren vor den Stadtmauern Karthagos und hungern die Bevölkerung aus.

In diesen unsicheren Zeiten wird das Land von zwei ruchlosen Halunken noch unsicherer gemacht: Herodamus dem Gallier und Berkan dem Numiden. Den zwei Wegelagerern fällt nach einem Überfall auf eine Karawane aus Utica die bildhübsche und gerissene Tara in die Hände. Sie schlägt ihnen ein gefährliches, aber lukratives Geschäft vor. Während die Stadt Karthago kurz vor dem Fall steht, bersten die Schatzkammern der punischen Tempel immer noch über vor Gold. Tara ist im Auftrag der Diebesgilde auf dem Weg dorthin, um den Schatz der Hohepriester zu rauben. Herodamus und Berkan werden kurzerhand für den Jahrhundertcoup rekrutiert und finden sich plötzlich zwischen allen Fronten wieder.

Die Diebe von Karthargo ist ein bitterböses Ganovenstück und schwarzhumoriges Historienabenteuer vor dem apokalyptischen Szenario des Falls einer antiken Zivilisation.

Aus dem Französischen übersetzt von Annika Wisniewski.


"Autor Apollo, 1969 als Olivier Appollodorus in Karthago in Tunesien geboren, inszenierte mit „Die Diebe von Karthago“ ein herrliches historisches Abenteuer in der antiken Vergangenheit seiner Heimat. Der Humor ist für die Geschichte dabei genauso wichtig wie die Härte, Derbheit und Brutalität. Diese Mischung sollte man schon vertragen können. „Die Diebe von Karthago“ möchte keine nette Sandalen-Komödie sein, sondern ein böser Antihelden-Comic, bei dessen Lektüre man Blut und Sand schmeckt. Hervé Tanquerelle, Zeichner von u. a. Joann Sfars Serie „Professor Bell“, hat das in passenden Bildern eingefangen, die sehr von Isabelle Merlets stimmungsvollen Farben profitieren."
(Christian Endres, der Tagesspiegel)

"Ein "Ocean 's Eleven" in Epos-Kostümierung mit schwarzem Humor und prächtigen Kulissen!"
(actualitte.com)

"Tanquerelle beherrscht sowohl die Figurendarstellung als auch monumentale Schlachtenbilder in Perfektion, mischt diese mit Panoramablicken und Erotik - und kann dann auch noch auf die exzellente Kolorierung von Isabelle Merlet vertrauen. Er erweist sich hier als Meister des modernen frankobelgischen Stils."
(Markus Lippold, ntv)

"Von unwiderstehlicher Schönheit."
(Les Inrockruptibles)

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