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Simon Schwartz macht Musik!

Max und Moritz-Publikumspreis & Bester internationaler Comic 2010 sind avant-verlag Titel!

avant-verlag wird mit gleich 2 ICOM Preisen geehrt: Ulli Lust (Bestes Buch) und Simon Schwartz (Bestes Szenario). Hossa!

Nun ist es amtlich: "drüben!" von Simon Schwartz ist ein herausragendes Werk der Jugendliteratur!

Kulturzeit 3 Sat berichtet über Ulli Lusts feministischen Punk-Comic.

Meine italienische Geisterfahrt - Video zu Ulli Lusts "Heute ist..."

visuellepolitik.at interviewt "drüben!" Autor: Die DDR im Kopf

Tagesspiegel-Interview mit Ben Katchor: Wir sind keine mythologischen Kreaturen

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Thomas Gilke

Die einen nennen ihn einen lustigen Zeichner, die anderen den längsten Kommunikationsdesigner der Welt: Thomas Gilke, Wahl-Berliner und studierter Münchner, der sich mit seinen Aktualitäten aus Gilkistan (http://gilkistan.blogspot.com/) wieder eindrucksvoll zu Wort meldet, sich unverschämt häufig bei www,electrocomics.com herumtreibt und permanent seine Gestaltungsmaschine am Laufen hält.

Anbei Auszüge aus einem Interview der Comicradioshow...

ComicRadioShow: Servus Thomas, oder soll ich lieber sagen Herr Dipl. Des. (FH) Gilke?

Thomas Gilke: Auf so eine Frage hat Keith Moon einmal geantwortet: "My friends call me Keith - You can call me John." Haha! Nein, aber im Ernst: ich bevorzuge die Bezeichnung Ming The Merciless.

CRS: Seite einigen Jahren hast Du ja einiges an Auszeichnungen für Deine Arbeit erhalten: (Comicfest München: "Bester Cartoon", 2007, ICOM: "Bestes Szenario 2005" für IMPORT / EXPORT (in EDIT Nr. 34), 2005, ICOM: "Bester Independent Comic 2001" für LE GRAND RIEN (Mit Jakob Werth), 2001, 2. Preis / OCX Award (Comics im Internet), 2000, 1. Preis / Bayrisch-französischer Cartoon-Wettbewerb, 1999) Was bedeutet Dir das?

Ming The Merciless: Oh, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, daß mich diese Auszeichnungen nicht immer wieder freuen und bestätigen! Solche Preise sind natürlich eine besonders schöne Form der Anerkennung. Eine weitere besonders schöne Form der Anerkennung wäre, wenn sich Le Grand Rien ein bisschen besser verkaufen würde. Seufz.

CRS: An was arbeitest Du gerade?

MTM: Immer an der nächsten Folge von „Leroy & Dexter“, alle zwei Wochen koloriere ich eine Seite von FILs „Didi & Stulle“ (für das Berliner Stadtmagazin Zitty) und außerdem habe ich eben „Import/Export“ für eine sensationell hübsche Neuauflage im Ausnahmeverlag aufbereitet.
Den Rest der Zeit widme ich der Arbeit am „Leroy & Dexter“ - Buch, das zum Münchner Comicfest im Avant-verlag erscheinen wird und die ersten 111 Episoden versammelt… natürlich gibt's zusätzlich zu den Folgen auch noch Extras, will heißen, eine Dokumentation, die klärt… ach, schwer zu beschreiben. Am Besten das Buch kaufen!

CRS: Auf welche Deiner eigenen Comic-Werke bist Du besonders Stolz und warum?

MTM: Na, besonders stolz bin ich momentan darauf, dass ich tatsächlich bisher 101 Wochen Leroy & Dexter durchgehalten habe - und natürlich auf das Buch (das - versprochen - ganz wunderhübsch wird!), das dann bald herauskommt!

CRS: Welche Inhalte bestimmen Deine Comics, Grafischen Werke?

MTM: Oh, hm, dieses und jenes. Meine Leidenschaft ist es eigentlich schon immer gewesen, daß die Form immer wieder speziell auf den jeweiligen Plot abgestimmt ist und sogar mit den einzigartigen Möglichkeiten des Medium Comics Einfluß auf den Inhalt nimmt. Und belanglos sollte der Inhalt natürlich auch nicht sein.

Ob es dann um Fortpflanzung, Arbeitslosigkeit, Zeitreisen oder die theory of everything geht, ist dann eigentlich ziemlich offen.

CRS: Magst Du Dich als zeichnenden Polit-Chronisten bezeichnen?

MTM: Hä? Wie kommst Du denn darauf?

CRS: Wie fühlt sich für Dich die Berliner Comicszene an?

MTM: Gut.

CRS: Berühmte Letzte Worte?

MTM: Thomas Gilke, vielen Dank für das Interview!

Das komplette Interview findet sich unter: http://www.comicradioshow.com/Article2771.html